Blumen des Bösen · Archiv seit 1992

Stella (Kreuzigung des Nachtfalters)

sie kam aus dem nichts und wurde geschichte kehrte zurück woher sie kam gekreuzte wege geteiltes bett und ein atem im selben takt flüchtig wie der rauch schnell wie ein funke quecksilberblut und blei an der seele zu wild für eine kalte welt zu weich für eine harte zeit stella war ihr name oder auch nicht im vorübergehen sprach sie ihn aus stella stella versiegelte narbe zu laut zum untertauchen sternschnuppe venuskomet erotisches beben wollüstiger sturm stella leb wohl refrain erste strophe
Abgeschrieben vom Textblatt der Kassette „Zwischenstopp“ (1998). Dort sind die Zeilen durch Schrägstriche getrennt, Strophengrenzen durch doppelte Schrägstriche; hier in Zeilen aufgelöst, im Wortlaut unverändert.
Stella (Kreuzigung des Nachtfalters) — Die Blumen des Bösen