Minnelied
Jede flüchtige Berührung mit dir ist wunderbar,
Nichts in meinem Leben ist noch wie es vorher war.
Ich bin ein glücklicher Junge, du hast mich dazu gemacht.
Für mich scheint jetzt die Sonne, sei verbannt, du finst’re Nacht.
Hey du, ich liebe dich.
Hei, wie gern wär’ ich dein Held, der für dich alles tut.
Jedes Feindes garst’ge Wort wird bezahlt mit seinem Blut.
Ich wär’ so gern dein Ritter, bitte sag nicht: „nein“.
Siehst du nicht, wie ich dich brauch’? Ist denn dein Herz aus Stein?
Hey du, ich liebe dich.
Verwöhn’ mich mit süßen Küssen von deinem weichen Mund.
Tröste mich, halt’ meine Hand in kalter grauer Stund’.
Mein Blut fließt für dich nur, mein Herz schlägt nur für dich.
Darf ich für dich atmen, hat mein Leben Sinn für mich.
Hey du, ich liebe dich.
Doch solltest du – was verständlich – ’nen besseren erwähl’n,
so wird an meiner Tatenkraft es dir doch niemals fehl’n.
Mach nur, was dich glücklich macht, dann freu’ ich mich mit dir.
10.000 Leben für dich, Liebste, geb’ ich dafür.
Hey du, ich liebe dich.
Text: Severin Schöllhammer
Alle erhaltenen Fassungen dieses Liedes →
Das Manuskript des Textes datiert auf April 1989 — zwei Jahre vor der Gründung der Blumen des Bösen und mitten in der Excalibur-Zeit. Den Text hat Severin Schöllhammer geschrieben; er hat es am 18. September 2026 nachgetragen, nachdem der Wortlaut ohne Verfasserangabe gekommen war.