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Blumen des Bösen · Bandarchiv 1992–2000Blumen des Bösen

1993–2002

Presse

Was andere über die Band gesagt und geschrieben haben — Fanzines aus dem Selbstverlag, Lokalzeitungen, ein paar Seiten, die nur noch das Internet Archive kennt, und zwei Sendungen des Freien Radios Wüste Welle Tübingen. Zitiert wird kurz: die Texte gehören ihren Verfassern und ihren Blättern. Die Blätter selbst liegen als Scans in der Galerie, dort unter „Presse & Fanzine“; jeder Beleg unten führt direkt zu seinem Blatt.

47
Stimmen
33
Quellen
69
Scans im Bildarchiv
7
besprochene Platten
11
belegte Abende
Quelle wählen (33)

22 von 47 Stimmen.

Besprechungen

Incognito Records

Besprechung · 1994

Überaus charmantes 4-Spur-Demo einer jungen Band aus dem Großraum Stuttgart.

Kein Heft, sondern der Vertrieb Incognito Records. Überliefert als Auszug auf dem eigenen Infoblatt der Band.

Boot Murder News, Nr. 4

Besprechung · 1995

Die Blumen des Bösen schließen die Lücke zwischen EA 80 und Cranberries.

Der Vergleich, den die Band selbst am liebsten zitierte. Ein halbes Jahr später taucht er im Metzinger Zeitungsinterview wieder auf, dort ohne Quellenangabe.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2 · Blatt 3

Malibu

Besprechung · 1995

Sympathischer deutscher Pop-Punk-Rock. Straighte Gitarrensongs mit fast schüchtern wirkendem Mädchengesang.

Überliefert nur als Auszug auf dem eigenen Infoblatt der Band.

Ox-Fanzine, Nr. 36, III/1999

Besprechung · 1999 · Torsten Felter

Düsterer EmoWavePunk, begleitet von punkfremden Instrumenten wie Querflöte und Saxophon.

Felter hält das Album für keine leichte Kost, aber für etwas Besonderes mit Liedermacher-Flair.

Medienkonverter

Besprechung · 14. Oktober 1999

Deutsch Elektropunk mit NDW und Dark-Einflüssen

Zwei von fünf Sternen. Bemerkenswert ist eine Nebenbemerkung: der Rezensent stellt fest, dass die Bandseite seit dem 5. November 1999 nicht mehr aktualisiert werde und im Gästebuch bereits über eine Auflösung gemutmaßt werde. Das passt nicht zum Datum des Beitrags — eines von beidem stimmt nicht, nachgeprüft ist es nicht.

Verschiedene Blätter

Besprechung

Ein Sammelblatt mit mehreren Besprechungen aus verschiedenen Heften. Welche Zeile aus welchem Heft stammt, ist darauf nicht durchgehend vermerkt.

Gucky

Besprechung

Wave-Punk from Germany with brilliant female vocals, one of my favourite German bands of all time!

Kein Fanzinetext, sondern der Katalogeintrag eines Vertriebs: Die EP steht dort als GM014 für 5,– DM zwischen Wave- und Gothic-Platten aus ganz Europa.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2

No Future

Besprechung

Eine der geilsten Bands, die in letzter Zeit irgendetwas rausgebracht haben. Das ist zwar nicht dieser typisch geniale Deutschpunk, aber was das Besondere an dieser Band ist, ist der absolut geniale Frauengesang.

Auf derselben Seite bespricht das Heft auch den Sampler „Irokäsen Sound II“, auf dem die Band vertreten ist.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2

Teenage Keks, Nr. 3

Besprechung

Marty, ich liebe Deine sanfte Stimme. Gute punkrockige Musik mit leichtem depro-Touch und sehr guten Texten. Schon das Tape gefiel mir ausgezeichnet, die EP ist eine große Steigerung, besonders weil mir diese Stimme nicht mehr aus dem Kopf geht. […] Wunderbare Melancholie.

Gezeichnet „JERK“. Er hatte schon die erste Demokassette besprochen.

Belege
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Inheritance, Nr. 1

Besprechung

Die Musik der Blumen stellt eine Mischung aus Wave & Punk dar, die Texte fallen lyrisch aus. Diese Band besteht seit ungefähr 10 Jahren und hat alleine durch diese Hartnäckigkeit Existenzberechtigung.

Aus den „Demoreviews“ der ersten Ausgabe, Oktober 1994; daneben ein Bandfoto mit den Namen Marty, Martin und Severin. Derselbe Text steht wörtlich auch im Sonic Reducer Vol. 1 — welches Heft ihn zuerst hatte, ist offen. Die Angabe „seit ungefähr 10 Jahren“ rechnet ab 1984 und deckt sich mit der Boot Murder News, nicht mit dem Juni 1992, den die Band selbst als Gründung nennt.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2

Sonic Reducer, Vol. 1

Besprechung

Die Musik der Blumen stellt eine Mischung aus Wave & Punk dar, die Texte fallen lyrisch aus. Diese Band besteht seit ungefähr 10 Jahren und hat alleine durch diese Hartnäckigkeit Existenzberechtigung.

Wortgleich mit der Besprechung in Inheritance Nr. 1 — welches Heft den Text zuerst hatte, ist offen.

Belege
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Ebus Chatbreaker

Besprechung

Fetzige Klänge zwischen englischem Indie-Beat und melodischem Punk sind zwar nichts Besonderes, die engelhafte Stimme namens Marty dafür umso mehr. Völlig konträr zu diesen verzerrten Gitarren, und trotz der nicht ganz deutlichen Aussprache absolut positiv.

Gezeichnet „EBU“. Besprochen ist nicht die CD, sondern eine rund achtzehnminütige Vorab-Kassette dazu — dieselbe, die auch der Teenage Keks kannte. Als Bezugsquelle nennt das Heft neben der Band auch Kaktus Records, Martin Roeder, in Gomaringen.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2

Plastic Bomb, Nr. 22

Besprechung

Die Stuttgarter Blumen des Bösen machen keinen Punkrock im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine deutschsprachige Variante von Chumbawamba zur „Slap“-Zeit mit hochpolitischen Texten, die eine direkte Verwandtschaft zum Hippietum nicht leugnen können.

Das Heft selbst liegt nicht vor. Erhalten ist die Besprechung nur als Zitat auf der Bandseite des Labels Matatu Records, dort abgerufen über das Internet Archive; das eigene Archiv des Fanzines reicht nicht so weit zurück.

Goth’s not dead, Nr. 4

Besprechung

Die Musik ist eine sogar recht annehmbare Mischung aus Wave und Punk, könnte man Post- oder Positive-Punk nennen. Das Ganze könnte sehr geil sein, wenn die Sängerin ihre Stimme noch etwas ausarbeiten könnte, und… Tja, und wenn die Aufnahmequalität erträglich wäre. […] Würde die Band eine CD machen, wäre ich sicherlich erfreut, zumal die Texte auch noch gut sind. Aber so ein Tape schadet der Band mehr, als es nutzt.

Die einzige rundum kritische Stimme im Archiv, gezeichnet „B.I.“. Sie richtet sich gegen die Aufnahme, nicht gegen die Lieder.

Belege
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My Way, Nr. 38

Besprechung · Matthias Lang

Die Blumen des Bösen sind eine sehr gute deutsche Band, die eine sehr eigene Art von Wave-Punk spielen, sehr faszinierend neben Sound und Texten die Sängerin.

Aus der Rubrik „Pop News“. Die Kassette enthalte „viele unveröffentlichte Stücke, darunter auch einige Live- und Alternativ-Versionen“, für 8 DM. Das Heft nennt als Label Gorkon Recordings; die Besprechung im Goth’s not dead Nr. 4 schreibt Beton Tapes, beide über Alex Pohle in Hamburg.

Belege
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Plastic Bomb, Nr. 30

Besprechung

Getragen von Melancholie und Trauer suhlen sich die Blumen des Bösen zwischen Tragik und Schmerz […]. Es ist ein düsterer Endzeit-Sound mit Saxophon, Querflöte und Keyboard, aus dem die klare, helle Stimme der Sängerin wie ein Lichtkegel herausragt.

Wie die Besprechung in Nr. 22 nur als Zitat auf der Labelseite von Matatu Records erhalten.

Was fehlt

Von den beiden Sendungen der Wüsten Welle Tübingen (3. Oktober 1995 und 2. September 1997) liegen die Mitschnitte vor und stehen oben unter den Interviews; eine Ankündigung oder Besprechung dazu ist aber nirgends auffindbar — der Sender ist im Internet Archive erst ab 2000 vertreten. Gedrucktes aus den Jahren 1997 und 1998 liegt überhaupt nicht vor.

Bei mehreren Ausschnitten ist nicht vermerkt, welches Blatt sie gedruckt hat — sie stehen oben als „Lokalpresse“ oder „Unbekanntes Blatt“. Wer die Hefte im Regal hat, möge nachsehen.