Teenage Keks, Nr. 2
Besprechung · 1993
„Eine leichte Melancholie zieht sich durch alle Songs.“
Überliefert nur als Auszug auf dem eigenen Infoblatt der Band; das Heft selbst liegt nicht vor.
- Beleg
- Scan im Bildarchiv
1993–2002
Was andere über die Band gesagt und geschrieben haben — Fanzines aus dem Selbstverlag, Lokalzeitungen, ein paar Seiten, die nur noch das Internet Archive kennt, und zwei Sendungen des Freien Radios Wüste Welle Tübingen. Zitiert wird kurz: die Texte gehören ihren Verfassern und ihren Blättern. Die Blätter selbst liegen als Scans in der Galerie, dort unter „Presse & Fanzine“; jeder Beleg unten führt direkt zu seinem Blatt.
22 von 47 Stimmen.
Besprechung · 1993
„Eine leichte Melancholie zieht sich durch alle Songs.“
Überliefert nur als Auszug auf dem eigenen Infoblatt der Band; das Heft selbst liegt nicht vor.
Besprechung · 1994
„Bei dieser Veröffentlichung tritt die Band im Gesamten dominanter auf und übt keine Zurückhaltung mehr.“
Besprechung · 1994
„Vier außergewöhnlich gute Schrummelpunknummern mit zuckersüßem Frauenvocals. Mehr als nur ein gutes Debut.“
Besprechung · 1994
„Überaus charmantes 4-Spur-Demo einer jungen Band aus dem Großraum Stuttgart.“
Kein Heft, sondern der Vertrieb Incognito Records. Überliefert als Auszug auf dem eigenen Infoblatt der Band.
Besprechung · 1994
„Einfach eine überirdisch schöne Stimme, die da diese Texte über Einsamkeit, Verlust u. ä. dahersäuselt.“
Besprechung · 1995
„Die Blumen des Bösen schließen die Lücke zwischen EA 80 und Cranberries.“
Der Vergleich, den die Band selbst am liebsten zitierte. Ein halbes Jahr später taucht er im Metzinger Zeitungsinterview wieder auf, dort ohne Quellenangabe.
Besprechung · 1995
„Sympathischer deutscher Pop-Punk-Rock. Straighte Gitarrensongs mit fast schüchtern wirkendem Mädchengesang.“
Überliefert nur als Auszug auf dem eigenen Infoblatt der Band.
Besprechung · 1999 · Torsten Felter
„Düsterer EmoWavePunk, begleitet von punkfremden Instrumenten wie Querflöte und Saxophon.“
Felter hält das Album für keine leichte Kost, aber für etwas Besonderes mit Liedermacher-Flair.
Besprechung · 14. Oktober 1999
„Deutsch Elektropunk mit NDW und Dark-Einflüssen“
Zwei von fünf Sternen. Bemerkenswert ist eine Nebenbemerkung: der Rezensent stellt fest, dass die Bandseite seit dem 5. November 1999 nicht mehr aktualisiert werde und im Gästebuch bereits über eine Auflösung gemutmaßt werde. Das passt nicht zum Datum des Beitrags — eines von beidem stimmt nicht, nachgeprüft ist es nicht.
Besprechung
Ein Sammelblatt mit mehreren Besprechungen aus verschiedenen Heften. Welche Zeile aus welchem Heft stammt, ist darauf nicht durchgehend vermerkt.
Besprechung
„Wave-Punk from Germany with brilliant female vocals, one of my favourite German bands of all time!“
Kein Fanzinetext, sondern der Katalogeintrag eines Vertriebs: Die EP steht dort als GM014 für 5,– DM zwischen Wave- und Gothic-Platten aus ganz Europa.
Besprechung
„Eine der geilsten Bands, die in letzter Zeit irgendetwas rausgebracht haben. Das ist zwar nicht dieser typisch geniale Deutschpunk, aber was das Besondere an dieser Band ist, ist der absolut geniale Frauengesang.“
Auf derselben Seite bespricht das Heft auch den Sampler „Irokäsen Sound II“, auf dem die Band vertreten ist.
Besprechung
„Marty, ich liebe Deine sanfte Stimme. Gute punkrockige Musik mit leichtem depro-Touch und sehr guten Texten. Schon das Tape gefiel mir ausgezeichnet, die EP ist eine große Steigerung, besonders weil mir diese Stimme nicht mehr aus dem Kopf geht. […] Wunderbare Melancholie.“
Gezeichnet „JERK“. Er hatte schon die erste Demokassette besprochen.
Besprechung
„Die Musik der Blumen stellt eine Mischung aus Wave & Punk dar, die Texte fallen lyrisch aus. Diese Band besteht seit ungefähr 10 Jahren und hat alleine durch diese Hartnäckigkeit Existenzberechtigung.“
Aus den „Demoreviews“ der ersten Ausgabe, Oktober 1994; daneben ein Bandfoto mit den Namen Marty, Martin und Severin. Derselbe Text steht wörtlich auch im Sonic Reducer Vol. 1 — welches Heft ihn zuerst hatte, ist offen. Die Angabe „seit ungefähr 10 Jahren“ rechnet ab 1984 und deckt sich mit der Boot Murder News, nicht mit dem Juni 1992, den die Band selbst als Gründung nennt.
Besprechung
„Die Musik der Blumen stellt eine Mischung aus Wave & Punk dar, die Texte fallen lyrisch aus. Diese Band besteht seit ungefähr 10 Jahren und hat alleine durch diese Hartnäckigkeit Existenzberechtigung.“
Wortgleich mit der Besprechung in Inheritance Nr. 1 — welches Heft den Text zuerst hatte, ist offen.
Besprechung
„Fetzige Klänge zwischen englischem Indie-Beat und melodischem Punk sind zwar nichts Besonderes, die engelhafte Stimme namens Marty dafür umso mehr. Völlig konträr zu diesen verzerrten Gitarren, und trotz der nicht ganz deutlichen Aussprache absolut positiv.“
Gezeichnet „EBU“. Besprochen ist nicht die CD, sondern eine rund achtzehnminütige Vorab-Kassette dazu — dieselbe, die auch der Teenage Keks kannte. Als Bezugsquelle nennt das Heft neben der Band auch Kaktus Records, Martin Roeder, in Gomaringen.
Besprechung
„Die Stuttgarter Blumen des Bösen machen keinen Punkrock im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine deutschsprachige Variante von Chumbawamba zur „Slap“-Zeit mit hochpolitischen Texten, die eine direkte Verwandtschaft zum Hippietum nicht leugnen können.“
Das Heft selbst liegt nicht vor. Erhalten ist die Besprechung nur als Zitat auf der Bandseite des Labels Matatu Records, dort abgerufen über das Internet Archive; das eigene Archiv des Fanzines reicht nicht so weit zurück.
Besprechung
Besprechung
Der Ausschnitt trägt keinen Kopf. Welches Heft ihn gedruckt hat, ist bislang nicht bestimmt.
Besprechung
„Die Musik ist eine sogar recht annehmbare Mischung aus Wave und Punk, könnte man Post- oder Positive-Punk nennen. Das Ganze könnte sehr geil sein, wenn die Sängerin ihre Stimme noch etwas ausarbeiten könnte, und… Tja, und wenn die Aufnahmequalität erträglich wäre. […] Würde die Band eine CD machen, wäre ich sicherlich erfreut, zumal die Texte auch noch gut sind. Aber so ein Tape schadet der Band mehr, als es nutzt.“
Die einzige rundum kritische Stimme im Archiv, gezeichnet „B.I.“. Sie richtet sich gegen die Aufnahme, nicht gegen die Lieder.
Besprechung · Matthias Lang
„Die Blumen des Bösen sind eine sehr gute deutsche Band, die eine sehr eigene Art von Wave-Punk spielen, sehr faszinierend neben Sound und Texten die Sängerin.“
Aus der Rubrik „Pop News“. Die Kassette enthalte „viele unveröffentlichte Stücke, darunter auch einige Live- und Alternativ-Versionen“, für 8 DM. Das Heft nennt als Label Gorkon Recordings; die Besprechung im Goth’s not dead Nr. 4 schreibt Beton Tapes, beide über Alex Pohle in Hamburg.
Besprechung
„Getragen von Melancholie und Trauer suhlen sich die Blumen des Bösen zwischen Tragik und Schmerz […]. Es ist ein düsterer Endzeit-Sound mit Saxophon, Querflöte und Keyboard, aus dem die klare, helle Stimme der Sängerin wie ein Lichtkegel herausragt.“
Wie die Besprechung in Nr. 22 nur als Zitat auf der Labelseite von Matatu Records erhalten.
Von den beiden Sendungen der Wüsten Welle Tübingen (3. Oktober 1995 und 2. September 1997) liegen die Mitschnitte vor und stehen oben unter den Interviews; eine Ankündigung oder Besprechung dazu ist aber nirgends auffindbar — der Sender ist im Internet Archive erst ab 2000 vertreten. Gedrucktes aus den Jahren 1997 und 1998 liegt überhaupt nicht vor.
Bei mehreren Ausschnitten ist nicht vermerkt, welches Blatt sie gedruckt hat — sie stehen oben als „Lokalpresse“ oder „Unbekanntes Blatt“. Wer die Hefte im Regal hat, möge nachsehen.