Zum Inhalt
Blumen des Bösen · Bandarchiv 1992–2000Blumen des Bösen

1993–2002

Presse

Was andere über die Band gesagt und geschrieben haben — Fanzines aus dem Selbstverlag, Lokalzeitungen, ein paar Seiten, die nur noch das Internet Archive kennt, und zwei Sendungen des Freien Radios Wüste Welle Tübingen. Zitiert wird kurz: die Texte gehören ihren Verfassern und ihren Blättern. Die Blätter selbst liegen als Scans in der Galerie, dort unter „Presse & Fanzine“; jeder Beleg unten führt direkt zu seinem Blatt.

47
Stimmen
33
Quellen
69
Scans im Bildarchiv
7
besprochene Platten
11
belegte Abende

4 von 47 Stimmen.

Besprechungen

Boot Murder News, Nr. 4

Besprechung · 1995

Die Blumen des Bösen schließen die Lücke zwischen EA 80 und Cranberries.

Der Vergleich, den die Band selbst am liebsten zitierte. Ein halbes Jahr später taucht er im Metzinger Zeitungsinterview wieder auf, dort ohne Quellenangabe.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2 · Blatt 3

Interviews

Boot Murder News, Nr. 3

Interview · Januar 1995

Interpretationen verstümmeln den Inhalt!

Das ausführlichste Gespräch aus der Zeit. Es nennt die Hörgewohnheiten aller vier — Arno Dark Wave, Punk, Ska und Reggae; Martin Dark Wave, Punk, Gitarrenpop, NDW und Sechziger; Severin Garagenpunk, alten New Wave, Hardcore, Hörspiele und, mit zwei Fragezeichen versehen, dekadente Schlager; Marty die Cranberries, Sugarcubes, EA 80, Mo-Dettes, Girls At Our Best, Raincoats und Slits. Die Texte seien bewußt auf deutsch und spanisch geschrieben, den Muttersprachen, und handelten von Selbsterlebtem und Selbstkritischem — „Die Welt unterm Mikroskop!“ Auf die Frage, was sie anders machen würden, antwortete die Band: reiche Eltern haben, einen Proberaum um die Ecke statt einer Stunde Fahrt, und die Fehlversuche bei Schlagzeugern aussparen. „Wir hätten uns einfach früher finden sollen!“ Dieselbe Ausgabe druckt eine Preisliste: das Demo von 1992 für sieben Mark, die 7“ von 1993 und das Tape von 1994 für je acht, drei Titel zusammen für siebzehn — Porto inbegriffen. Die CD sollte im April 1995 erscheinen und ungefähr 25 Mark kosten. Angekündigt wird sie dort noch als Zwölftonner; erschienen ist sie mit fünfzehn Stücken. Und sie ist die Quelle für das zweite Gründungsdatum der Band: „Nach 10jährigem Bestehen (Gründung 20. Nov. ’84), unzähligen Umbesetzungen & Namensänderungen, 3 Demos & 1 Single“ erscheine nun die Debüt-CD; Severin Schöllhammer spricht dort von „10 Jahren Glaube an die Unmöglichkeit“ der eigenen Musik. Das ist kein Widerspruch zum Juni 1992, sondern die längere Rechnung — der 20. November 1984 ist der Tag, seit dem Martin Ullmann und Severin Schöllhammer zusammen Musik machten. Beide Zahlen stimmen, sie zählen nur Verschiedenes.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2 · Blatt 3

Nicht bestimmt

Boot Murder News, Nr. 4

Art nicht bestimmt

Ein zweiter Ausschnitt aus derselben Ausgabe, im Pressespiegel der Band unter „Underdog TV“ abgelegt.

Belege
Blatt 1 · Blatt 2

Was fehlt

Von den beiden Sendungen der Wüsten Welle Tübingen (3. Oktober 1995 und 2. September 1997) liegen die Mitschnitte vor und stehen oben unter den Interviews; eine Ankündigung oder Besprechung dazu ist aber nirgends auffindbar — der Sender ist im Internet Archive erst ab 2000 vertreten. Gedrucktes aus den Jahren 1997 und 1998 liegt überhaupt nicht vor.

Bei mehreren Ausschnitten ist nicht vermerkt, welches Blatt sie gedruckt hat — sie stehen oben als „Lokalpresse“ oder „Unbekanntes Blatt“. Wer die Hefte im Regal hat, möge nachsehen.