Kaktus, Nr. 3
Besprechung · 1994
„Bei dieser Veröffentlichung tritt die Band im Gesamten dominanter auf und übt keine Zurückhaltung mehr.“
1993–2002
Was andere über die Band gesagt und geschrieben haben — Fanzines aus dem Selbstverlag, Lokalzeitungen, ein paar Seiten, die nur noch das Internet Archive kennt, und zwei Sendungen des Freien Radios Wüste Welle Tübingen. Zitiert wird kurz: die Texte gehören ihren Verfassern und ihren Blättern. Die Blätter selbst liegen als Scans in der Galerie, dort unter „Presse & Fanzine“; jeder Beleg unten führt direkt zu seinem Blatt.
4 von 47 Stimmen.
Besprechung · 1994
„Bei dieser Veröffentlichung tritt die Band im Gesamten dominanter auf und übt keine Zurückhaltung mehr.“
Besprechung · 1994
„Vier außergewöhnlich gute Schrummelpunknummern mit zuckersüßem Frauenvocals. Mehr als nur ein gutes Debut.“
Interview · 1994 · Martin „Kaktus“ Roeder
„Die spielen so ziemlich den innovativsten Punkrock, den ich in unseren Breiten kenne.“
Das Gespräch führte Martin „Kaktus“ Roeder, der das Heft machte — derselbe, der vier Jahre später Sänger der Band wurde. Alle vier saßen an einem Sonntag vor dem Recorder. Datiert ist der Scan nicht: Arno Ritter wird als „der neue Schlagzeuger“ vorgestellt (er kam im Januar 1994), die „Frage des Jahres“ gilt dem Tod von Kurt Cobain (April 1994), und die erste CD soll „Anfang nächsten Jahres“ erscheinen — das Interview stammt also aus dem Frühjahr oder Sommer 1994. Welche Ausgabe es war, steht auf den Seiten nicht. Severin Schöllhammer erzählt darin, wie der Text von „Kein Tag ohne Revolution“ an einer roten Ampel entstand, und nennt als Einflüsse Slits, EA 80, France Gall und TKKG; Marty González Martín berichtet, dass sie die Querflöte in die Band brachte.
Konzertbericht · 1994
„Wann gab es das zum letzten Mal im Epplehaus, daß eine Band drei Zugabenblöcke spielen mußte, bevor sie mangels Songmaterial die Instrumente beiseite legen mußten.“
Der Abend hieß „Umsonst & Drinnen“. Der Bericht hebt die Querflöte und die „teilweise ungewöhnlichen Songstrukturen“ hervor, die die Band für den Verfasser „zu einer Kultband erheben“. Das Heft machte Martin „Kaktus“ Roeder; ob der Bericht von ihm selbst stammt, sagt der Ausschnitt nicht.
Von den beiden Sendungen der Wüsten Welle Tübingen (3. Oktober 1995 und 2. September 1997) liegen die Mitschnitte vor und stehen oben unter den Interviews; eine Ankündigung oder Besprechung dazu ist aber nirgends auffindbar — der Sender ist im Internet Archive erst ab 2000 vertreten. Gedrucktes aus den Jahren 1997 und 1998 liegt überhaupt nicht vor.
Bei mehreren Ausschnitten ist nicht vermerkt, welches Blatt sie gedruckt hat — sie stehen oben als „Lokalpresse“ oder „Unbekanntes Blatt“. Wer die Hefte im Regal hat, möge nachsehen.